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DAIFUKULTUR

Kollege verpasste Flug nach Karaoke-Nacht

Donnerstag, 4. März 2010

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Nationen?
Durch meine Arbeit für Daifuku habe ich ein besseres Verständnis für andere Kulturen entwickelt. Es ist erstaunlich, wie viel wir erreichen, indem wir unser Wissen, unser Know-how und unsere Erfahrung teilen.

Was ist aus Ihrer Sicht an der Unternehmenskultur von Daifuku typisch japanisch?
Die Unternehmensphilosophie, Kunden nicht nur zufrieden zu stellen sondern positiv zu überraschen, ist typisch japanisch. Außerdem die Tatsache, dass Entscheidungen in der Gruppe getroffen werden.

Wie verlief Ihre erste Begegnung mit einem japanischen Daifuku-Kollegen?
Ich kann mich noch gut an meine erste Begegnung mit dem Kollegen Kawabe san während meines ersten Aufenthalts in Japan erinnern. Er sollte sich während unseres Aufenthalts um mich kümmern und ich hatte mir zuvor viele Gedanken über Verständigungsprobleme gemacht, da ich damals noch kein Japanisch sprach. Doch dann stellte sich heraus, dass er fließend Englisch sprach, war mir viele Unannehmlichkeiten ersparte.

Was fanden Sie an Ihrem ersten Aufenthalt in Japan besonders erstaunlich/bemerkenswert?
Bei meinem Ersten Aufenthalt sollte ich mir vor allem die Fertigung von Daifuku in Komaki, in der Nähe von Nagoya ansehen. Diese Fabrik ist ungefähr eine halbe Stunde vom Flughafen entfernt, doch unser Fahrer entschied, dass er eine Abkürzung fahren wolle, um uns einen Teil von Japan zu zeigen, den Touristen nicht so häufig zu sehen bekommen. Ich hatte damit gerechnet, dass er uns durch ein Industriegebiet fahren würde – statt dessen fuhr er uns geradewegs durch jede Menge Reisfelder, auf denen Bauern arbeiteten.

Gibt es einen bestimmten Brauch/einen typischen Gegenstand, besondere Speisen oder Getränke aus der anderen Kultur, die Sie inzwischen aus Begeisterung in Ihren Alltag übernommen haben?
Wir verwenden nun regelmäßig Stäbchen zum Essen. Außerdem kommen Miso-Suppe und Ramen-Nudeln bei uns häufig auf den Tisch.

Kultfaktor: Wie oft waren Sie schon mit den japanischen Kollegen auf einer Karaoke-Party?
Während meines Aufenthalts in Japan habe ich an unzähligen Karaoke-Partys teilgenommen. Ich finde sie sehr unterhaltsam. Es soll sogar mal ein Kollege nach einer langen, langen Karaoke-Nacht seinen Flug zurück nach Europa verpasst haben. Also, falls Sie einmal zu einer Karaoke-Nacht eingeladen werden, vergewissern Sie sich vor der Zusage, dass Sie am nächsten Morgen keinen wichtigen Termin haben.

Was ist die größte Umstellung vom deutschen auf das japanische Geschäftsleben und umgekehrt beim Aufenthalt vor Ort?
Die Kleiderordnung und die Verbeugungen fallen mir dazu auf Anhieb ein. Außerdem ist es zurzeit bei Aufenthalten in Japan ratsam einen Mundschutz als Vorbeugung gegen Grippe zu tragen.

Haben Sie ansonsten bereits interessante interkulturelle Erfahrungen gesammelt?
Ein Kollege, der aus Marokko stammt, hat vor einiger Zeit für uns gekocht. Das war mein erstes afrikanisches Essen und ich habe es sehr genossen.

Europäische Kollegen sind hingebungsvolle Ehemänner

Mittwoch, 3. März 2010

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Nationen?
Ich diskutiere gerne mit den europäischen Kollegen, da sie im Vergleich zu japanischen Kollegen äußerst direkt ihre Meinung sagen.

Was ist aus Ihrer Sicht an der Unternehmenskultur von Daifuku typisch japanisch?
Ungefähr die Hälfte aller DAIFUKU-Mitarbeiter arbeitet außerhalb von Japan, insofern ist die Unternehmenskultur sehr international.

Wie verlief Ihre erste Begegnung mit einem europäischen Daifuku-Kollegen?
Mein erster Eindruck von den europäischen Kollegen war, dass sie sehr hart arbeiten und hingebungsvolle Ehemänner sind. Sie essen ihr Mittagessen beim arbeiten nebenher und versuchen, pünktlich zum Abendessen zuhause zu sein. Diesen Arbeitsstil empfinde ich sehr positiv, aber ich werde noch eine ganze Weile an mir arbeiten müssen, bis mir dieses Verhalten in Fleisch und Blut übergeht.

Was fanden Sie an Ihrem ersten Aufenthalt in Europa besonders erstaunlich/bemerkenswert?
Ich war sehr erstaunt, dass sonntags alle Geschäfte geschlossen sind und habe eine ganze Weile gebraucht, um mich daran zu gewöhnen.

Gibt es einen bestimmten Brauch, einen typischen Gegenstand, besondere Speisen oder Getränke aus der anderen Kultur, die Sie inzwischen aus Begeisterung in Ihren Alltag übernommen haben?
Ich trinke hin und wieder gerne ein leckeres Bier.

Kultfaktor: Wie oft waren Sie schon mit den deutschen Kollegen bei einem Fußballspiel?
Leider war ich bisher noch bei keinem Spiel, aber ich freue mich schon darauf bald eins zu sehen.

Was ist die größte Umstellung vom deutschen auf das japanische Geschäftsleben und umgekehrt beim Aufenthalt vor Ort?
Das schwierigste für mich sind zurzeit noch sprachliche Schwierigkeiten, aber das ändert sich schnell und ich empfinde diesen Lernprozess als positive Erfahrung.

Haben Sie ansonsten bereits interessante interkulturelle Erfahrungen gesammelt?
In unserem Team gibt es eine Tradition, dass jeden Freitag ein Kollege Mittagessen für alle mitbringt. Als ich an der Reihe war, habe ich ein traditionelles Japanisches Gericht mitgebracht, um den Kollegen meine Kultur näher zu bringen. Ich habe mich sehr gefreut, dass den Kollegen diese Mahlzeit gut geschmeckt hat und sie mit sichtbarem Genuss gegessen haben.

Geselliger Ausklang des 1. Messetages

Mittwoch, 3. März 2010

In russisch-japanisch-deutscher Runde fand der gestrige 1. Messetag seinen Ausklang in einem gemütlichen Lokal in der Stuttgarter City. Vorzügliche regionale Speisen und Heiterkeit rundeten den Abend ab,  sodass sowohl die russischen Messegäste, als auch unser japanisch-deutsches Team heute mit voller Kraft in den 2. Messetag startet.

Beindruckt vom Shinkansen

Montag, 1. März 2010

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Nationen?
Durch die Kollegen lerne ich unterschiedlichen Mentalitäten und Betrachtungsweisen kennen. Das hilft mir bei der Entwicklung neuer Vorgehensweisen bei der Arbeit und von Lösungen für meine Kunden.

Was ist aus Ihrer Sicht an der Unternehmenskultur von Daifuku typisch japanisch?
Themen werden intensiv im Team diskutiert, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Alle Beteiligten werden in einem sehr frühen Stadium in potenzielle Projekte eingebunden. Das bedeutet aber auch, dass Dinge sehr schnell und reibungslos abgewickelt werden, sobald grünes Licht gegeben wurde.

Wie verlief Ihre erste Begegnung mit einem japanischen Daifuku-Kollegen?
Der Kollege Kamada sprach ausgesprochen gut Englisch, er verstand meinen Sinn für Humor und brachte es sogar fertig, einen Witz auf meine Kosten zu machen.

Was fanden Sie an Ihrem ersten Aufenthalt in Japan besonders erstaunlich/bemerkenswert?
Ich war sehr beeindruckt von den Hochgeschwindigkeitszügen Shinkansen. Die Züge halten genau an einer Markierung am Bahnsteig, man darf erst einsteigen, sobald die Wagons kurz gesäubert wurden, die Sitze konnten in Fahrtrichtung gedreht werden und das Fahrgefühl war unglaublich ruhig. Ganz besonders auffällig fand ich, dass alle Reisenden außer mir fast augenblicklich einschliefen und erst am Ende ihrer Reise wieder aufwachten.

Gibt es einen bestimmten Brauch, einen typischen Gegenstand, besondere Speisen oder Getränke aus der anderen Kultur, die Sie inzwischen aus Begeisterung in Ihren Alltag übernommen haben?
Ja, ich esse jetzt regelmäßig Sushi. Außerdem versuche ich, so oft wie möglich Sashimi zu essen. Leider kann ich diese Gerichte noch nicht selber zubereiten und muss deshalb auf Restaurants und die britischen Supermärkte zurückgreifen. Deren Angebot ist zum Glück inzwischen ein wenig internationaler ausgerichtet.

Kultfaktor: Wie oft waren Sie schon mit den japanischen Kollegen auf einer Karaoke-Party?

Bisher habe ich es leider erst einmal geschafft, mit zu einer Karaoke-Party zu gehen, aber die war in Tokio in spektakulärer Umgebung – ein für mich unvergessliches Erlebnis.

Was ist die größte Umstellung vom deutschen auf das japanische Geschäftsleben und umgekehrt beim Aufenthalt vor Ort?

Wirkliche Probleme hatte ich bisher nicht. Die Zeitverschiebung und die Tatsache, dass man nie so genau weiß, was man gerade isst, können einem manchmal etwas zusetzen. Allerdings habe ich während meiner Aufenthalte in Japan noch nie einen Bus, einen Zug oder einen Flug verpasst und auch Essen, dass ich nicht mochte, ist mir noch nicht untergekommen.

Haben Sie ansonsten bereits interessante interkulturelle Erfahrungen gesammelt?

Ich war schon öfter in Kyoto. Die Geschichtsträchtigkeit dieses Ortes ist faszinierend und ich kann nur jedem, der diesen Teil der Welt besucht, empfehlen sich Kyoto anzusehen.

Respektvoller Umgang miteinander hat beeindruckt

Montag, 22. Februar 2010

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Nationen?
Im Grunde dreht sich für mich bei dieser Frage alles um das Thema Kommunikation: Jede Kultur hat eine andere Art der Verständigung. Für mich ist das ein sehr interessanter, manchmal aber auch fordernder Aspekt.

Was ist aus Ihrer Sicht an der Unternehmenskultur von DAIFUKU typisch japanisch?

Typisch japanisch ist aus meiner Sicht, dass neue Produkte ausschließlich von einem festen Kreis von Mitarbeitern im gehobenen Management entwickelt werden. Das macht es manchmal schwer, eigene Anregungen einzubringen. Andererseits führt es dazu, dass DAIFUKU regelmäßig qualitativ sehr hochwertige Produkte entwickelt.

Wie verlief Ihre erste Begegnung mit einem japanischen DAIFUKU-Kollegen?

Bei meiner ersten Begegnung mit japanischen Kollegen fielen mir vor allem der respektvolle Umgang miteinander und die hierarchisch geprägte Denkweise auf.

Was fanden Sie an Ihrem ersten Aufenthalt in Japan besonders erstaunlich bzw. bemerkenswert?
Mich haben bei meinem ersten Besuch in Japan die Freundlichkeit der Menschen, die Sauberkeit und die gute Organisation schwer beeindruckt. Selbst in den U-Bahn-Stationen der dicht bevölkerten Metropole Tokio wird man nicht angerempelt, alles läuft ruhig und reibungslos. Außerdem war ich sehr überrascht, wie sauber es überall in Japan ist – nirgendwo sieht man Papier, Zigarettenkippen oder Kaugummi auf dem Boden, nicht einmal in den U-Bahn-Stationen.

Gibt es einen bestimmten Brauch, einen typischen Gegenstand oder besondere Speisen oder Getränke aus der anderen Kultur, die Sie inzwischen aus Begeisterung in Ihren Alltag übernommen haben?
Ich achte stärker darauf, höflich und aufmerksam mit anderen Menschen umzugehen.

Kultfaktor: Wie oft waren Sie schon mit den japanischen Kollegen auf einer Karaoke-Party?
Ich war bisher erst ein einziges Mal auf einer Karaoke-Party und das war kein besonders erfolgreiches Unterfangen, da ich nicht besonders gut singe.

Was ist die größte Umstellung vom europäischen auf das japanische Geschäftsleben beim Aufenthalt vor Ort?

Ich muss mich sehr darauf konzentrieren, was meine Gesprächspartner sagen, da jeder von uns Englisch mit einem anderen Akzent spricht.

Haben Sie ansonsten bereits interessante interkulturelle Erfahrungen gesammelt?

Ich war erstaunt und begeistert, wie weit die japanische Kultur geschichtlich zurückgeht.

Interkulturelle Zusammenarbeit schärft Blick für Zustände in Deutschland

Sonntag, 14. Februar 2010

Matthias BrehmWas schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Nationen?
Man muss flexibel und offen bleiben in der täglichen Arbeit und man lernt, andere Denkweisen zu akzeptieren (auch wenn das nicht immer ganz einfach ist).

Was ist aus Ihrer Sicht an der Unternehmenskultur von DAIFUKU typisch japanisch?
Eine starke Identifikation mit dem Unternehmen.

Wie verlief Ihre erste Begegnung mit einem japanischen DAIFUKU-Kollegen?

Diese Begegnung verlief relativ unaufgeregt: Eine kurze Vorstellung, das war’s dann auch schon. Wir haben ja nicht allzu viele Japaner bei uns im Büro. Allerdings war ich ehrlich überrascht über die beeindruckenden Fachkenntnisse der Japaner im Hinblick auf die europäische Fußballlandschaft. Bei unserem im bürointernen Tippspiel zur EM 2008 gingen die ersten drei Plätze an japanische Kollegen.

Was fanden Sie an Ihrem ersten Aufenthalt in Japan besonders erstaunlich/bemerkenswert?

  • Die Sauberkeit in allen Städten, vor allem auf öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Einrichtungen (besonders verglichen mit Deutschland)
  • Die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, vor allem, wenn man die Größe des Tokioter Metronetzes bedenkt
  • Die Höflichkeit und Zurückhaltung der Japaner; daran könnten (sollten) sich manche Menschen ein Beispiel nehmen
  • Die Gegensätze zwischen Menge an Japanern im städtischen Umfeld (Shibuya am Samstagabend) und den Oasen der Ruhe mitten in der Stadt (z.B. Meiji-Tempel)
  • Die gemeinsame Morgengymnastik am Arbeitsplatz

Gibt es einen bestimmten Brauch/einen typischen Gegenstand/besondere Speisen oder Getränke aus der anderen Kultur, die Sie inzwischen aus Begeisterung in Ihren Alltag übernommen haben?
Eigentlich nicht. Speziell japanische Speisen und Getränke sind – zumindest für mich – teilweise mehr als gewöhnungsbedürftig.

Kultfaktor: Wie oft waren Sie schon mit den japanischen Kollegen auf einer Karaoke-Party?
Leider noch nie. Ich stelle es mir aber äußerst interessant vor und habe da schon einige amüsante Geschichten vernommen…

Was ist die größte Umstellung vom deutschen auf das japanische Geschäftsleben beim Aufenthalt vor Ort?

  • Die ausgeprägten Hierarchien innerhalb eines Unternehmens (sollte man unbedingt beachten)
  • Die Einhaltung der korrekten Geschäftsetikette
  • Das Sprachverständnis, da es nicht immer ganz leicht ist, mit Japanern in Englisch zu kommunizieren

Haben Sie ansonsten bereits interessante interkulturelle Erfahrungen gesammelt?
Ich habe nach Abschluss meines Studiums drei Jahre in Dubai gelebt und gearbeitet. Dabei habe ich Menschen aus aller Welt (Arabien, Asien, Afrika) und aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten kennen gelernt. Außerdem habe ich die arabische Kultur und Mentalität aus nächster Nähe miterlebt. Der Aufenthalt hat mir einen offeneren Blick auf die Zustände speziell in Deutschland ermöglicht.