Meilensteine
DAIFUKU in Europa
DAIFUKU Europe Ltd. wurde 1988 in Langley, England, gegründet. Kurz darauf eröffnete die japanische Unternehmensgruppe eine kleine deutsche Niederlassung für den Bereich Automotive in München. Aufgrund eines Großauftrages bei der Firma Nedcar im Raum Roermond und der Beteiligung an der Firma VanDerLande zog die Niederlassung 1995 von München ins verkehrstechnisch günstiger liegende Mönchengladbach. Von Deutschland aus erfolgte in den darauf folgenden Jahren der Aufbau des Geschäfts im kontinentaleuropäischen Raum und in Osteuropa. 2007 wurde auch das Headquarter für Factory and Distributions Automation (FADA) von Schweden nach Mönchengladbach verlagert. Von dort aus wurde die Installation der ersten Sorting Transfer Vehicle (STV) außerhalb Japans, in Deutschland und den Niederlanden, gesteuert.
Gründung des Unternehmens
Am 20. Mai 1937 wurde DAIFUKU zunächst unter dem Namen Sakaguchi Kikai Seisakusho Ltd. als Hersteller von Schmiedewalzen für Eisenhütten und verschiedene Krane in Osaka, Japan, gegründet.
Erste Produkt-Highlights
Unter seinem neuen Namen DAIFUKU Machinery Works Ltd. präsentierte das Unternehmen 1947 die ersten Produkt-Highlights: Den STACKER, eine stationäre Maschine, die Sackware auf eine hohe Lagerfläche aufstapelt und den PILER, ein mobiles Gerät zur Stapelung von Material. Die neuen Maschinen wurden hauptsächlich in der Schifffahrt, in Lagerhäusern und in der Transportindustrie eingesetzt.
Der BULKVEYOR
Die erste technische Partnerschaft ging DAIFUKU mit den Buhler Brothers in der Schweiz, einem weltberühmten Hersteller von Lebensmittelmaschinen, ein. Diese ermöglichte es DAIFUKU, den BULKVEYOR, ein einfach strukturiertes, wirtschaftliches Gerät zum Transport von Getreide, Kork, Holzkohlenstaub oder Düngemittel, in Japan vorzustellen. Die Einführung dieser Maschine war für DAIFUKU ein erster Schritt auf dem Weg zu einem modernen Hersteller von Transportgeräten.
Daifuku und die Automobilindustrie
1955 präsentierte Toyota Motor Co., Ltd. das erste in Japan produzierte Auto. Zeitgleich ging DAIFUKU eine technische Partnerschaft mit dem Material-Handling-Experten Jervis B. Webb in Detroit ein. Bereits im Mai 1956 verkaufte DAIFUKU den ersten Förderer an Toyota, der im März 1957 in der ersten Produktionslinie des Autoherstellers seine Arbeit aufnahm. Als erstes japanisches Unternehmen nutzte DAIFUKU Technologien nach amerikanischem Vorbild und nahm so eine wegweisende Rolle in der Automation im asiatischen Raum ein. In der weiteren Zusammenarbeit mit Toyota baute DAIFUKU die Motomachi-Fabrik, die erste auf Personenwagen spezialisierte Produktionsanlage.
Bowlingboom in Japan
Ab 1959 bildete sich in Japan eine Bowlingszene heraus, die immer mehr Anhänger fand. Durch eine technische Partnerschaft mit dem amerikanischen Bowlingmaschinenhersteller Bowl-Mor Company war DAIFUKU in der Lage, 1963 die erste in Japan produzierte Bowlingmaschine herzustellen.
Das erste japanische automatische Hochregallager
Bereits im Jahr 1964 entwickelte DAIFUKU das erste Regallager mit dem Namen SPEED RACK. Kurz darauf folgte das RACKBUIL-System – das weltweit erste automatische Hochregallager. Zu Test- und Demonstrationszwecken wurde das Lager 1966 in einem japanischen Werk aufgestellt. Die erste Installation des Systems erfolgte bei der Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. in Osaka.
Computergesteuerte Hochregallager
1969 lieferte DAIFUKU das erste online und Echtzeit-kontrollierte automatische Hochregallagersystem in Japan an die Asahi Kasei Corporation, ein Unternehmen der chemischen Industrie.
Automatisierung im Fokus
Um zu verdeutlichen, dass sich im Laufe der Jahre die Unternehmenstätigkeit von der Herstellung einfacher Maschinen hin zur Produktion von komplexen automatischen Anlagen entwickelt hat, wurde das Unternehmen zum 47- jährigen Jubiläum im Mai 1984 in DAIFUKU Co., Ltd. umbenannt.
Weltweit größte Fertigungsstätte
2006 erweiterte DAIFUKU den Produktionsstandort Shiga, Japan, zur weltweit größten Fertigungsstätte von Material-Handling-Systemen.



